So realisieren Sie

starke Projekte für ein starkes Revier!

Haben Sie eine starke Stadtentwicklungsidee für den Strukturwandel in Ihrer Kommune? Wir unterstützen Sie bei der Qualifikation und Aufstellung von städtebaulichen Projekten im Zuge des Braunkohleausstiegs im Rheinischen Revier, beschaffen für Sie erforderliche Gutachten und Planungen und begleiten Sie bei der Akquise von Fördermitteln.

 

 

Auf dem Weg zum Förderzugang:

Erster Projektcheck im Dialog

Damit Ihre städtebaulichen Projektideen schon bald Realität werden, hat das Land Nordrhein-Westfalen das Programm zur „Stadtentwicklung der Zukunft im Rheinischen Revier“ (STEP RR) gestartet. In einem eigens entwickelten Dialogverfahren können Sie Ihre Ideen einreichen und Hand in Hand mit der Unterstützungsgesellschaft Starke Projekte GmbH ausarbeiten. Am runden Tisch erhalten Sie Klarheit, welche Projekte und Projektideen zur Bewältigung des Braunkohleausstiegs für eine Förderung aus dem Programm STEP RR geeignet sind. Das Ziel des Dialogverfahrens ist es, die besten Projektideen in die Qualifizierung zu bringen und damit den weiteren Weg bis zur investiven Förderung durch das STEP RR zu eröffnen.

Städte und Gemeinden im Rheinischen Revier, die betroffen sind von den Folgen des Ausstiegs aus der Braunkohle, sind eingeladen, ihre Ideen für Stadtentwicklungsprojekte einzubringen und im direkten Dialog zu erörtern. Die Starke Projekte GmbH koordiniert das Dialogverfahren in Abstimmung mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen

  

Qualifizierung im Detail:

Belastbare Grundlagen für städtebauliche Planungen

Für die Qualifizierung städtebaulicher Projekte sind in der Regel eine Vielzahl von Studien, Untersuchungen und Planungen erforderlich. Hierzu kann die Starke Projekte GmbH als zentrale Beschaffungsstelle tätig werden und die notwendigen Leistungen beschaffen. Als Grundlage dieser engen Zusammenarbeit schließen Sie als Kommune mit der Starke Projekte GmbH einen Geschäftsbesorgungsvertrag ab. Damit können Sie die Organisation und vergaberechtskonforme Beschaffung planerischer und gutachterlicher Leistungen einfach auslagern und sich so entlasten. Es kann sich dabei zum Beispiel um Machbarkeitsstudien, Gutachten zum Boden-, Arten- Lärm- oder Klimaschutz handeln. Es können Konzepte der Ver- und Entsorgung sein, aber zum Beispiel auch städtebauliche Planungen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen oder Wettbewerbsverfahren. 

Die Kosten für diese Leistungen werden zu 90 Prozent über vorhandene Fördermittel aus dem Förderprogramm STARK (Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten), auf die die Starke Projekte GmbH zurückgreift, gedeckt. Die Kommunen des Rheinischen Reviers haben für flankierende Maßnahmen zur Projektqualifikation über die Starke Projekte GmbH so Zugriff auf eine bereits bewilligte Fördermaßnahme. Das heißt, es müssen keine eigenen Förderanträge für Mittel zur Projektvorbereitung von der Kommune gestellt werden und ein aufwendiges Fördermittelmanagement auf kommunaler Seite entfällt. Dieses Aufgabenpaket (inkl. des Nachweises der Mittelverwendung gegenüber dem BAFA) übernimmt die Starke Projekte GmbH für Sie.

  

Startschuss für die investive Phase:

Sicherung der finanziellen Basis

Sind alle erforderlichen Gutachten erarbeitet und die planerischen Grundlagen geschaffen, können die finanziellen Mittel für die Realisierung der Projektidee im STEP RR reserviert werden.

Kontakt und weitere Informationen

zur Starke Projekte GmbH

Unterstützungsangebot.

Wie wird unterstützt?

  • Angesichts ambitionierter Ansprüche an Strukturwandelprojekte im Rahmen des beschlossenen Kohleausstiegs unterstützt die Starke Projekte GmbH Städte und Gemeinden bereits in der Konzeptionsphase von Stadtentwicklungsmaßnahmen.
  • Durch die Beschaffung von Planungen und Gutachten, einschließlich Projektberatung und Bedarfsanalysen, bieten wir Qualitätssicherung für Ihre Strukturwandel-Maßnahmen an.
  • Das entsprechende Fördermittelmanagement und die Nachweisführung gegenüber dem Fördergeber (Förderrichtlinie "STARK") übernehmen wir ebenfalls.
  • So profitieren Sie von finanzieller und personeller Entlastung sowie der Beschleunigung von Antragsprozessen auf dem Weg in die investive Förderung des STEP RR.
  • Im Dialogverfahren erhalten betroffene Kommunen frühzeitig Klarheit, welche Ansätze und Ideen ihrer strukturwirksamen Projekte sich am besten für eine Förderung aus dem STEP RR eignen.

Die Ziele für den gemeinsamen Dialog: 

  • Strukturwandelbeitrag der angedachten Maßnahmen nachvollziehen
  • frühzeitig Förderzugänge erkennen, aber auch fehlende Fördermöglichkeiten aufzeigen
  • Qualifizierungsschritte und Prioritäten in der zeitlichen Bearbeitung verabreden
  • zukunftsfähige und nachhaltige Ambitionen („next practice“) definieren

Konditionen.

Was bringt die Kommune ein?

  • Innovative sowie nachhaltige Projekte oder Projektideen für das Programm "Stadtentwicklung für das Rheinische Revier der Zukunft" (-> Projektsteckbriefe)
  • Eine Darstellung ihrer Situation als vom Ausstieg aus der Braunkohleförderung betroffene Kommune.
  • Kommunal zuständige Ansprechpartner/-innen, die für Absprachen und Rückfragen mit der Starke Projekte GmbH verfügbar sind.
  • Orientierung an den Zielen des regional gemeinsam beschlossenen Wirtschafts- und Strukturprogramms für das Rheinische Zukunftsrevier (WSP 1.1)
  • Im Fall der Beschaffung von Planungsgrundlagen (Drittleistungen): 10% Eigenmittel - die notwendige Beratung und Projektqualifizierung sind für Sie jedoch kostenfrei!

Zugang.

Wie erfolgt die Teilnahme?

  • Das Stadtentwicklungsprogramm Rheinisches Revier der Zukunft steht Ihnen als Stadt oder Gemeinde aus dem Rheinischen Revier (oder 100% in Ihrer Hand befindlichen Institutionen) offen.
  • Voraussetzung zur Nutzung des Angebots der Starke Projekte GmbH ist dabei die Zustimmung zu den Vertragsgrundlagen für eine gemeinsame Zusammenarbeit (Verträge zur Geschäftsbesorgung und Zuwendungsweiterleitung).
  • Bei Fragen rund um die Ressourcen, die Sie seitens der Starke Projekte GmbH zur Realisierung Ihrer Stadtentwicklungsziele nutzen können, nehmen Sie jederzeit gerne Kontakt mit uns auf.
  • Eine Erörterung Ihrer Vorhaben im Dialogverfahren bringen Sie durch Einreichung Ihrer Projektideen sowie Mitteilung Ihrer spezifischen Betroffenheit vom Ausstieg aus der Braunkohle in Gang.
  • Mit Ihrer Anfrage für ein Dialogverfahren übermitteln Sie bereits einen Steckbrief mit Basisinformationen zu Ihren Projekten und Projektideen. Darin zeigen Sie unter anderem auf, durch welche Qualitäten Ihre Projekte auf den Strukturwandel Braunkohleausstieg einzahlen. Über die Aufnahme eines Dialogverfahrens wird auf Grundlage dieser Angaben im Einvernehmen mit dem MHKBD NRW beraten.
  • Zur Muster-Tagesordnung im Dialogverfahren
  • Weitere Informationen zum Ineinandergreifen von Stadtentwicklungsförderung und -begleitung: zum Download-Bereich

Projektübermittlung und Einstieg Dialogverfahren:

ReVier gewinnt - neue Energie für das Rheinische Revier: Das Dialogverfahren für die Stadtentwicklung der Zukunft ist mit weiteren Innovationen und Projekten ein Baustein im Bauhaus Nordrhein-Westfalen.