"Unwirtschaftliche" Standorte mit Potenzial aktivieren!

Mit Bau.Land.Partner+ werden Sie vom Land Nordrhein-Westfalen darin unterstützt unwirtschaftliche Standorte, die durch den Eigentümer oder die Eigentümerin nicht entwickelt werden können, zu erwerben und so die Entwicklung aus eigener Hand voranzutreiben. Das Unterstützungsangebot betrachtet Flächen, die einen erhöhten Aufklärungsbedarf haben und ohne fundierte Planungen und eine Förderperspektive nicht reaktiviert werden können. Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft des Eigentümers oder der Eigentümerin, die Fläche an die Kommune oder an eine kommunale Tochter zu einem marktüblichen Preis zu veräußern. 

Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ setzt dort an, wo bereits ein grundsätzliche Erkenntnis zu den Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Standortes vorhanden ist, und qualifiziert Standorte durch die Beauftragung von Gutachten, Planungen und die Abstimmung einer Förderperspektive weiter. Am Ende des Prozesses kann die Kommune frei über den Flächenerwerb entscheiden und in die Umsetzung starten.

Unterstützungsangebot

Wie wird unterstützt?

  • Aus- und Bewertung vorhandener Unterlagen zum Standort
  • Beauftragung und Begleitung von erforderlichen Gutachten zur Standortaufklärung (bspw. Boden, Lärm, Verkehr, Rückbau)
  • Erstellung bzw. Beauftragung und Begleitung von Planungsleistungen (bspw. städtebauliches Konzept, Rahmenplanung)
  • Erarbeitung einer Förderperspektive mittels Förderkonferenz mit Fördermittelgebern und Bewilligungsbehörden
  • Fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnung: Kosten- und Erlösbetrachtung, Folgekosten
  • Fachlich gelenkte Moderation und Begleitung der Grunderwerbsverhandlungen mit dem Eigentümer
  • 100 %-ige Vorfinanzierung der Prozesssteuerungs- und Drittkosten

Die Projektleiter/innen seitens NRW.URBAN arbeiten in allen Bereichen in enger Abstimmung mit der Kommune

Konditionen

Was bringt die Kommune ein?

  • Voraussichtlich unwirtschaftliche Standorte in privatem oder kommunalem Eigentum (i.d.R. größer als 5.000 qm) in integrierter Lage, die un- oder untergenutzt sind 
  • Die Kommune kann, muss aber nicht zu den Eigentümerinnen am Standort zählen.
  • Eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft seitens des Eigentümers oder der Eigentümerin ist vorhanden.
  • Die Kommune schließt eine Entwicklungsvereinbarung mit der NRW.URBAN GmbH & Co. KG ab, in der der Leistungsumfang sowie der Refinanzierungsanteil geregelt werden.
  • Der kommunale Eigenanteil beträgt 20 od. 50 % des Aufwands je Standort. Die Kosten der Drittgutachten sind mit 5 – 15 % seitens der Kommune zu refinanzieren.
  • Auch die mitwirkenden Eigentümer werden vertraglich eingebunden. Eine finanzielle Beteiligung gibt es nicht. Kosten und Profit bleiben den Kommunen vorbehalten.

Zugang

Wie erfolgt die Teilnahme?

  • Zum Einstieg wird ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch empfohlen.
  • Alle Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens können derzeit Ihre Interessenbekundung bei den Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen (s. Kasten oben) einreichen. Die Auswertung und Priorisierung der Standorte erfolgt durch einen Lenkungskreis des MHKBG.

Wir beraten Sie gerne!