Bau.Land.Partner+

Standorte mit Lastflächen heben

"Unwirtschaftliche" Standorte mit Potenzial aktivieren!

Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt. So können Städte und Gemeinden Entwicklung aus eigener Hand vorantreiben, wo dies durch die bisherige Eigentümerin oder den Eigentümer nicht möglich ist. Das Unterstützungsangebot betrachtet Flächen, die einen erhöhten Aufklärungsbedarf haben und ohne fundierte Planungen und eine Förderperspektive nicht reaktiviert werden können. Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft der Eigentümerin oder des Eigentümers, die Fläche an die Kommune oder an eine kommunale Tochter zu veräußern. 

 

Kontakt und weitere Informationen

zu Bau.Land.Partner+

Klaus-Dieter Büttner

Klaus-Dieter Büttner

Telefon: +49 201 747 66-19

E-Mail: klaus-dieter.buettner[at]beg.nrw.de

Unterstützungsangebot

Wie wird unterstützt?

  • Auswertung vorhandener Unterlagen zum Standort
  • Beauftragung und Begleitung von erforderlichen Gutachten zur Standortaufklärung (bspw. Boden, Lärm, Verkehr, Rückbau)
  • Erstellung bzw. Beauftragung und Begleitung von Planungsleistungen (bspw. städtebauliches Konzept, Rahmenplanung)
  • Erarbeitung einer Förderperspektive mittels Förderkonferenz mit Fördermittelgebern und Bewilligungsbehörden
  • Fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnung: Kosten- und Erlösbetrachtung, Folgekosten
  • Fachlich gelenkte Moderation und Begleitung der Grunderwerbsverhandlungen mit der Eigentümerin oder dem Eigentümer
  • 100 %-ige Vorfinanzierung der Prozesssteuerungs- und Drittkosten

Die Projektleiterinnen und Projektleiter von NRW.URBAN arbeiten in allen Bereichen in enger Abstimmung mit der Kommune.

Konditionen

Was bringt die Kommune ein?

  • Benennung voraussichtlich unwirtschaftlicher Standorte in privatem oder kommunalem Eigentum (i.d.R. größer als 5.000 qm) in integrierter Lage, die un- oder untergenutzt sind 
  • Die Kommune kann, muss aber nicht zu den Eigentümerinnen am Standort zählen.
  • Eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft der Eigentümerin oder des Eigentümers ist vorhanden.
  • Die Kommune schließt eine Entwicklungsvereinbarung mit der NRW.URBAN GmbH & Co. KG ab, in der der Leistungsumfang sowie der Refinanzierungsanteil geregelt werden.
  • Der kommunale Eigenanteil berechnet sich nach vereinbartem Leistungsumfang je Standort. Die Kosten der Drittgutachten refinanziert die Kommune mit 5 – 15 %.
  • Auch die Flächenverfügbarkeit wird mit den privaten Eigentümerinnen und Eigentümern vertraglich vereinbart. Finanziell partizipieren diese nicht.

Zugang

Wie erfolgt die Teilnahme?

  • Zum Einstieg wird ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch angeboten und empfohlen.
  • Alle Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens können formlos ihr Interesse gegenüber den Ansprechpersonen (s. Kasten oben) bekunden. Die Auswertung und Priorisierung der Standorte erfolgt durch einen Lenkungskreis des MHKBG.
  • Aktuell wird das Vorgehen in ausgewählten Pilotkommunen erprobt.

Bau.Land.Leben finanziert Untersuchungen, berechnet Wirtschaftlichkeit und Szenarien bis eine verlässliche Perspektive entwickelt ist, für die kommunale Bereitschaft zum Flächenerwerb besteht!